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Rock TattooCalella
← JournalStile · 19. Mai 2026 · 5 Min. Lesezeit

Cover-ups: Was sich abdecken lässt und was nicht

Ein Cover-up ist kein Übermalen. Es ist ein neues Motiv, das das alte als Schatten benutzt. Und manche Tinte lässt sich nicht abdecken — die muss vorher weg.

Die Regel mit dem Schwarz

Hell deckt niemals Dunkel. Das neue Motiv muss dunkler und größer sein als das alte, in der Regel doppelt bis dreifach so groß. Wenn dir jemand verspricht, ein tiefschwarzes Tribal unter einem kleinen, zarten Motiv verschwinden zu lassen, erzählt er dir Märchen.

Was problemlos geht

Feines Lettering, Namen, einzelne Linien, alte verblasste Arbeiten und kleine Motive in hellem Schwarz. Darüber passt ein schattierter Realismus, dichtes Blackwork oder ein ornamentales Motiv. Ein Löwe, ein Samurai oder ein Blumenärmel decken sehr viel ab, weil sie dunkle Masse genau dort haben, wo sie gebraucht wird.

Was vorher Laser braucht

Flächiges Schwarz, große Neunziger-Tribals, stark gesättigte Farbe an Hand, Fingern oder Hals. Drei bis fünf Lasersitzungen hellen so weit auf, dass das Cover-up ein echtes Motiv wird und kein Flicken. Laser machen wir hier nicht, aber wir sagen dir ehrlich, ob du ihn brauchst.

So läuft der Termin

Komm einfach vorbei, ohne Termin, und zeig uns die Stelle frei. Wir schauen sie an, sagen dir, was realistisch ist, und zeichnen den Vorschlag mit Stift direkt auf die Haut, bevor irgendetwas passiert. Ein mittleres Cover-up liegt bei 350 bis 600 Euro und braucht zwei bis drei Sitzungen im Abstand von drei bis vier Wochen.

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