Tätowieren im Sommer: Sonne, Meer und Pool
Du bist in Calella, es hat dreißig Grad und der Strand ist fünf Minuten weg. Sommer-Tattoos gehen — du musst nur die Woche planen.

Erst entscheiden: Strand oder Tattoo
Ein frisches Tattoo geht drei Wochen lang weder ins Meer noch ins Schwimmbad. Daran führt kein Weg vorbei — überleg dir also vorher, was dir im Urlaub wichtiger ist. Wenn du eine Woche hier bist und baden willst, leg das Tattoo auf die letzten zwei Tage.
Komm vormittags
Wir öffnen um 10:30 Uhr, und bis halb zwei ist deutlich weniger los. Das Tattoo hat dann den ganzen Tag Zeit, sich zu beruhigen, und du läufst nicht bei 34 Grad mit frischer Folie durch die Stadt. Ab sechs Uhr abends ist der Laden voll mit Laufkundschaft.
Die Sonne bleicht am meisten aus
Keine direkte Sonne auf ein heilendes Tattoo: Sie verbrennt die angegriffene Haut, löst den Schorf und nimmt Farbe mit. In den ersten drei Wochen ein dünnes Shirt oder eine leichte Hose drüber. Danach immer LSF 50, vor allem bei Farbe — Rot, Gelb und Blau geben viel früher auf als Schwarz.
Schweiß, Sand und Chlor
Schweiß allein schadet nicht, aber spül zu Hause mit klarem Wasser ab und tupfe trocken. Sand schon: Er setzt sich im Schorf fest und kratzt. Chlor trocknet die Haut aus und öffnet sie — badest du zu früh, siehst du das später als helle Flecken. Weite Baumwolle tragen und keinen Rucksackriemen auf einer heilenden Schulter.